In einer alten Ziegelei in Bonn-Duisdorf präsentiert raum2810 seit November 2006 auf fast 300 qm Ausstellungsfläche Künstlerpositionen und -gruppen, die noch nicht umfangreich in Deutschland gezeigt wurden, sowie Kunst aus privaten Sammlungen.
raum2810 schafft damit einen Kommunikationsraum für bildende Kunst in der UNESCO Stadt Bonn, der mit Projekträumen in Australien, USA und Belgien vernetzt ist. raum2810 ist ein internationaler Ausstellungsraum, der – in Deutschland häufig noch unüblich – von einem Künstler finanziert und betrieben wird.

Artist-Run Spaces entstehen international seit einigen Jahren immer häufiger und füllen Lücken, die durch die Preis- und Kostenentwicklungen im internationalen Kunstbetrieb in den letzten Jahren entstanden sind. Junge internationale, jedoch günstige Kunstwerke haben im Kunstmarkt oft nur noch in einigen wenigen, ausgewählten Förderbereichen Raum. Doch das Publikum ist unverändert neugierig auf eine breite internationale Künstlerszene, der im raum2810 eine kleine, doch prägnante Plattform in Deutschland gegeben wird. raum2810 präsentiert daher auch Künstler aus dem Ausland und bindet Künstlerpositionen in verschiedenartige Projekte ein.

 

 

Kommende Ausstellung / incoming exhibition

WestFarbe

Paint vs. Colour  •  Prozessualität und Erscheinung

Internationale Positionen zur Malerei

 

15. Mai - Juli 2017

 

Eröffnung: Sonntag, 14.05.2017

Kunstmuseum Gelsenkirchen

 

Die Ausstellung wird in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Siegburg realisiert.

 

Vergangene Ausstellungen / previous exhibitions

WestFarbe

Paint vs. Colour  •  Prozessualität und Erscheinung

Internationale Positionen zur Malerei

 

26.08.-10.10.2016

 

Beteiligte Künstler: Steven Aalders (NL) • Christophe Baudson (F) • Christoph Dahlhausen (D) • Michael Graeve (AUS) • Katharina Grosse (D) • Marcia Hafif (US) • Leni Hoffmann (D) • Callum Innes (GB) • Noel Ivanoff (NZ)  • Andreas Keil (D) • Joseph Marioni (US) • Tomasz Milanowski (Pl) • Simon Morris (NZ) • Frank Piasta (D) • Léopoldine Roux (B) • Martijn Schuppers (NL) • Elisabeth Sonneck (D) • Rainer Splitt (D) • John Tallmann (US) • David Thomas (AUS) • Günther Umberg (D) • Ulrich Wellmann (D) • John Zinsser (US)

 

Die deutsche Sprache verwendet den Begriff Farbe für die Begrifflichkeit der Farbigkeit und für das Malmaterial, wohingegen in der englischen Sprache paint von colour unterschieden wird. 

 

In Westeuropa hat sich im Gegensatz zur asiatischen Kultur in der Malerei in den 1970er und 1980er Jahren eine Strömung oder Richtung entwickelt, bei der Künstler sich auf analytisch orientierte Weise mit den Bedingungen der Malerei, dem Prozess des Malens und der Materialität der Malsubstanzen beschäftigten. Letztlich ist dies zum einen eine Folge der großen Bedeutung Hegelianischen Denkens für die westliche, insbesondere europäische Kunstphilosophie, zum anderen Ergebnis einer seit Issac Newton etablierten Logik des Ursache-Wirkungs-Prinzip. Das Handeln wird bereits in Hinblick auf das zu erwartende Ergebnis in geplant und begründet. Diese unidirektionale Logik hat auch die Malerei in der Weise stark beeinflusst, dass Materialien und Prozess als wesentliche Parameter des künstlerischen Handelns thematisiert wurden. Oft war nicht primär das Ergebnis entscheidend, das auf verschieden Weise erreichbar war, sondern systematische Vorgaben prägten das Tun prospektiv.

Ansätze der „radikalen“ Malerei wurden viel beachtet, brachten eine Beschäftigung mit der Malerei in Gang, die oft als theoretisch oder zu stark theorieorientiert missverstanden wurden.

Der sinnliche Aspekt in der Begegnung mit der Malerei, dem gemalten Werk, war aber stets wichtig und ist es noch.

Die Ausstellung WestFarbe will versuchen einer Strömung nachzuspüren, die in den 70er Jahren des vergangen Jahrhunderts ihren Ausgang nahm, aber nach wie vor eine Fortentwicklung zeitigt. Sie will zugleich interessante Unterschiede im malerischen Prozess und eine Veränderung systematischer Ansätze aufzeigen.

Die Titel WestFarbe bezieht sich auf augenzwinkernde Weise auf die Ausstellung Westkunst, die 1981 in Köln für Furore sorgte. Damals ging es um eine Art Bestandsaufnahme der Kunst im Westen, auch als Abgrenzung gegen den Osten.
Dieses zu wiederholen in Hinblick auf eine Bestandsaufnahme der Farbmalerei wäre sowohl überheblich als auch sicherlich schwer zu finanzieren. Dennoch soll versucht werden ausschnitthaft eine Überblick oder behutsamen Einblick in dieses umschriebene Feld der Malerei zu wagen.
Der Terminus „West“ will aber zugleich auf die Differenz im Zugang zur Materialität in der Malerei und den dialektischen Umgang mit der Trennung von Materialität und Erscheinung im Westen gegenüber dem asiatischen Zugang anspielen.

 

Die Ausstellung ist Anfang einer Ausstellungserie. Sie wird realisiert in Zusammenarbeit mit dem Kunstmuseum Gelsenkirchen (2017) und dem Stadtmuseum Siegburg (2018) realisiert. WestFarbe wird im Laufe Ihrer Reise in veränderter Zusammensetzung gezeigt werden.

 

YoungCollectors - New Edition

29.05. - 17.06.2016

 

 

YoungCollectors stellt seine neuen Editionen vor. Diesmal neu dabei sind der in Irland lebende Franzose Christophe Baudson, die in Bonn lebende Schweizerin Sibylle Feucht, der Australier Michael Graeve und Dora Maurer aus Budapest (Ungarn).

Wunderbare neue Objekte von bereits in der Edition vertretenen Künstler kommen von: Angela Glajcar, Gisela Hoffmann, molitor & kuzmin und Dario Perez-flores.

 

Aber auch die noch verfügbaren Arbeiten der übrigen Editions-Künstler werden präsentiert: Aljoscha, Dieter Balzer, Helmut Bruch, Christoph Dahlhausen, Sakir Gögcebak, Henriette van t'Hoog, Albert Hettinger, Andrea Hold-Ferneck, Iemke van Dijk, Noel Ivanoff, Gereon Krebber, Didier Mencoboni, Dominik Orth, Frank Piasta, Kerrie Poliness, Rolf Rose, Leopoldine Roux, Regine Schumann, Martijn Schuppers, Paul Schwer, Elisabeth Sonneck, Rainer Splitt und Sebastian Wickeroth.

(weitere Informationen unter  www.youngcollectors.de )

 

Concrete Post 3

Internationale Vernetzung im Grenzbereich der Konkreten

 

Ausstellungsdauer: 14.8. - 25.09.2015

 

 

Teilnehmende Künstler / participating artist:
Tim Allen (UK), John Beech (UK/USA), Shiau-Peng Chen (TWN), Christoph Dahlhausen (D), Mathew Deleget (USA), Michael Graeve (AUS), Atsuo Hukuda (JPN), Michael Jäger (D), WJM Kok (NL), Oleksiy Koval (UKR/D), Sally Mannall (AUS), Didier Mencoboni (F), Ivo Ringe (D), Jeena Shin (COR/NZ), Hanna Tai (AUS), Andy Tetzlaff (AUS/USA), David Thomas (AUS), Melanie Jayne Taylor (AUS), Cecilia Vissers (NL), Don Voisine (USA), Jana Wellendorf (D)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

8 neue, aufregende Objekte!
youngcollectors zeigt die Editionen 21 - 28

 

mit Arbeiten von Aljoscha, Dieter Balzer, Helmut Bruch, Christoph Dahlhausen, Iemke van Dijk, Albert Hettinger, Giesela Hoffmann, Andrea Hold-Ferneck, Noel Ivanoff, Gereon Krebber, molitor & kuzmin, Dominik Orth, José Antonio Orts, Frank Piasta, Dario Pérez-Flores, Kerrie Poliness, Rolf Rose, Leopoldine Roux, Regine Schumann, Martijn Schuppers, Paul Schwer, Elisabeth Sonneck und Rainer Splitt

 

Ausstellungsdauer: 30.5. - 05.07.2015

 

 

 

Young Collectors at raum2810

  

Young Collectors at raum2810 / Rose / Dahlhausen / Schuppers

  

Young Collectors at raum2810 / Dahlhausen / Ivanoff

  

Young Collectors at raum2810

  

Young Collectors at raum2810 / Schuppers / Splitt / Orts

   

Young Collectors at raum2810 / Bruch / Peres / Aljoscha / Hold-Ferneck
Young Collectors at raum2810

    

Young Collectors at raum2810 - Sonneck / Piasta / Hoffmann

    

Young Collectors at raum2810 - van Dijk

     

Auf den Punkt

 

Der Punkt zwischen grafischer Bedeutung und Standpunkt

 

Ausstellung: 23.08. - 12.10.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beteiligte Künstler:

John Armleder (CH) - Christoph Dahlhausen (D) - Iemke van Dijk (NL) - Rene Eicke (NL) - Sibylle Feucht (CH) - Dan Flavin (US) - Michelle Grabner (US) - Dan Graham (US) - Albert Hettinger (D) - Roy Lichtenstein (US) - Sigmar Polke (D) - Fernando Rascon (MEX) - Léopoldine Roux (B) - Nicolas Schöffer (F) - Rainer Splitt (D) - stöckerselig (CH) - Tim Ulrichs (D) - Ivar Valgardsson (IS) - Uli Wager (D) - Yumiko Yoneda (J)

 

 

 

 

 

 

 

 

  

  

 

 

Honey / Miel

Werke einer Privatsammlung

22.11.2013 - 12.01.2014

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nachdem im Jahr 2010 die Sammlung Frederick vorgestellt wurde, folgt nun mit Honey / Miel eine Ausstellung mit Werken einer großartigen in der Voreifel ansäs-

sigen Privat-Sammlung mit Werken ab den 1960er Jahren. Der Schwerpunkt dieser Sammlung im Bereich der abstrkten und konkret-konstruktiv Kunst und vereint internationale bekannte Position und relativ unbekannte Künstler, die es noch entdecken gilt.
Über 40 Jahre Sammlerleidenschaft, die die Sammler durch mehrere Kontinente führte, entstand eine herrliche und reichhaltige Welt, in die der Besucher und Betrachter wie durch ein Schlüs-
selloch nun ein wenig Einblick erhält.
Es kommt zu einem Wiedersehen mit alten Bekannten, wie den beiden Briten Tom Mosley und Douglas Allsop, dem Vertreter der Optical Art  Dario Pérez-Flores oder der Grand Dame der Konkreten Kunst Vera Molnar. Neu für viele dürften dage- gen die Werke des Venezuelaners Jorge Zerep sein, dessen filigrane Stahlgestängekonstruktionen teilweise an tatlinsche Türme erinnern.

 

Erstpräsentation der Edition youngcollectors

Helmut Bruch, Christoph Dahlhausen, Gereon Krebber, molitor&kuzmin,

Regine Schumann und Paul Schwer

22.11.2013 - 12.01.2014

 

von li.: Gereon Krebber, molitor&kuzmin, Christoph Dahlhausen, Paul Schwer, Regine Schumann, Helmut Bruch

 

 

von li.: Gereon Krebber, molitor&kuzmin

 

 

 

 

 

 

von li.: molitor&kuzmin, Gereon Krebber, Christoph Dahlhausen, Paul Schwer

 

 

Bonn hat seit einigen Jahren wieder eine erfreulich wachsende Galerieszene. Nun wird diese um einen Mitspieler erweitert. Die neu gegründete Edition youngcollectors will mit hochkarätiger Kunst zu erschwinglichen Preisen das Angebot in der Region und weit darüber hinaus ergänzen.

Die Editionen, die meist in Kleinstauflagen von max. 10 Stück erscheinen, liegen im Preisniveau zwischen 300 und 1300 Euro. Manche der Objekte sind Unikat-Auflagen, was den Reiz der Edition noch erhöht.

 

 

 

 

 

 

 

von li.: Paul Schwer, Regine Schumann, Helmut Bruch


Hier kann der junge und junge geblieben Kunstinteressant ganz im Sinne des eher humorvoll gemeinten Begriffs von „positiven Einstiegsdrogen“ fündig werden und ggf. eine Sammlungen beginnen, die dann vielleicht nach einigen Sammlerjahren eine Welt zusammengetragen haben wird, wie die der oben erwähnten und parallel gezeigten Sammlung Honey.

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